Grundsätzlich sollten folgende Punkte durch den Auftraggeber geklärt werden:

  • Was möchte ich mit der Durchführung einer Patientenbefragung erreichen? 

  • Für die Fragebogenerstellung: Ist ein Logo auf dem Deckblatt gewünscht? 

  • Welche Gruppeneinteilung soll vorgenommen werden (s. Durchführung der Befragung)? 

  • Sind weitere Leistungen gewünscht ? 

  • Wie sollen die Ergebnisse der Befragung präsentiert werden? 

1. Hauptkoordination

Eine Person sollte hauptverantwortlich für die Durchführung der gesamten Befragung sein. Diese Person ist ProjektkoordinatorIn und HauptansprechpartnerIn für dieses Projekt. Bei Fragen steht die Forschungsgruppe Metrik dieser Person jederzeit zur Verfügung.

2. Durchführung der Befragung

Es kann eine beliebige Anzahl von PatientenInnen befragt werden. In der Regel ist es sinnvoll, eine Stichprobe zu ziehen. Für eine repräsentative Auswertung sind jeweils 100 Fragebögen pro Arzt notwendig. Die jeweiligen Namen der Ärzte sind der Forschungsgruppe vorab bekannt zu geben, so können die Fragebögen spezifisch gruppiert werden und die Auswertung kann auch, sofern dies gewünscht ist, „arztspezifisch“ erfolgen. 

Sie erhalten von der Forschungsgruppe Metrik eine Word Vorlage, wo Sie alle relevanten Angaben eintragen können. 

3. Austeilen und Einsammeln der Fragebögen

Die Fragebögen können vom Arzt/der Ärztin selbst oder vom Praxispersonal ausgeteilt werden. Wichtig hierbei ist den PatientenInnen die Bedeutung der Befragung persönlich zu erläutern und sie besonders auf die absolute Anonymität bei der Durchführung der Befragung hinzuweisen. Das Einsammeln der Fragebögen sollte aus diesem Grunde auch nicht „persönlich („face-to face“) stattfinden. 

Eine vorbereitete, verschlossene „Urne/Box“ soll für jeden Patienten sichtbar aufgestellt werden, so dass ganz eindeutig der Eindruck von Anonymität entsteht. Hier kann der/die PatientIn nach Ausfüllen des Fragebogens den Fragebogen einwerfen. 

Die „Urne/Box“ sollte regelmäßig vom/von der ProjektkoordinatorIn geleert und die Fragebögen an eine sicheren Ort gesammelt werden.

Den PatientenInnen sollten ausreichend Stifte zur Verfügung gestellt werden.

Bei „neuen“ PatientenInnen oder „erst-/einmaligen“ Patientenbesuchen soll der Fragebogen nicht ausgeteilt werden.

4. Befragungsende / Rücksenden der Fragebögen

Sind jeweils 100 Fragebögen pro Arzt ausgefüllt worden, so sind alle Fragebögen zusammen in einem Paket an die Forschungsgruppe Metrik zurück zu senden.

5. Datenauswertung und Ergebnispräsentation

·   Die erste Auswertung steht der Arztpraxis ca. zwei Monate nach dem Eintreffen der letzten Fragebögen zur Verfügung. Der Termin für die Ergebnispräsentation ist rechtzeitig mit Metrik abzustimmen.