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Die Fragebögen zur Patientenbefragung können als PDF-Dateien im Auszug aus der Fragebogengalerie heruntergeladen werden.
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Folgende allgemeine Themengebiete sollten zumindest enthalten sein:
Außerdem kann man auf Wunsch einzelner Häuser weitere individuelle Themenschwerpunkte einbringen. Die entsprechenden Fragestellungen sind auf das Profil abzustimmen:
Man kann im allgemeinen zwei verschiedene Fragetypen unterscheiden: Report- und Ratingfragen. Generell läßt sich sagen, daß Metrik sich auf den Bereich der Ratingfragen (Zufriedenheitsfragen) konzentriert hat. Ratingfragen liefern allgemeine Einschätzungen der Patienten zu umfassenden Themengebieten. Reportfragen hingegen beziehen sich auf beobachtbares Verhalten. Die Patienten werden gebeten zu beschreiben, ob gewisse Situationen eingetreten sind oder nicht. Bewertungen der von den Patienten beschriebenen Zustände werden dann den Experten überlassen. Problematisch ist jedoch die Tatsache, daß es grundsätzlich zahllose Reportfragen zu einem einzelnen Vorgang (Prozeß) gibt. Folgendes Beispiel verdeutlicht dies im Zusammenhang mit der Aufnahme des Patienten:
Dieses einfache Beispiel verdeutlicht, daß eine Eingrenzung der relevanten Fragen bei den Reportfragen schwierig ist. Die Ratingfragen haben demgegenüber eine andere Problematik. Nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Vor- und Nachteile der beiden Fragetypen:
Auf weiterführende Differenzierungen wird an dieser Stelle verzichtet. Die Forschungsgruppe Metrik testete zuerst drei verschiedene Antworttypen:
ja
stimmt völlig
stimmt völlig
Alle Antworttypen wiesen ähnliche Probleme auf: Die Teilnehmer an der Befragung kreuzten vor allem den positiven Bereich an. Negative Beurteilungen fielen kaum ins Gewicht (meist war der Anteil in diesem Bereich unter 15 %). Ein extremer "Bodeneffekt" (floor effect) machte eine Differenzierung zwischen guten und schlechten Häusern fast unmöglich. Metrik kam deshalb der Empfehlung von Hall nach und testete die nachfolgend beschriebene Fünfer-Skala:
das Beste, was ich je erlebt habe
Mit Hilfe dieser Skala konnte eine fundamentale Verbesserung der statistischen Kennwerte erreicht werden. Bei vielen Fragen ließ sich nun nahezu eine Gleichverteilung, bei manchen Skalen sogar eine Normalverteilung beobachten. Da die Fünfer-Skala den "Bodeneffekt" behebt, gewährleistet sie eine Differenzierung zwischen besseren und schlechteren Kliniken - beziehungsweise zwischen besseren und schlechteren Stationen. Zusätzlich sollte neben der Zufriedenheit bei verschiedenen Themengebieten auch die Relevanz (Wichtigkeit) der betreffenden Themen erfragt werden, nur so lassen sich vertiefende statistische Analysen durchführen. |