von Susanne Gruner

 

Personal- und Organisationsentwicklung –Führungskräftebefragung

Nach wie vor scheitern bis zu 70 % der Veränderungsprozesse in Organisationen! Die Qualität der Bindung von Führungskräften an ihre Organisation und wie sich diese auf deren freiwilliges Engagement auswirkt ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Organisationsentwicklung.

Nachweislich scheitert ein Großteil der Versuche, eine Organisation grundlegend zu verändern! Dieses Scheitern hängt oft mit dem Widerstand der betroffenen Personen zusammen. Mitarbeiter fühlen sich nicht ausreichend informiert und eingebunden, bzw. sogar übergangen. Die Folgen: Unsicherheit, Frust  oder Sabotage.

Führungskräfte sind Schlüsselfiguren! Führungskräfte, die sich mit ihrem Unternehmen emotional verbunden fühlen und sich mit dessen Zielen und Werten identifiziert, engagieren sich stärker für dessen Erfolg. Sie sind besser in der Lage, ihre Mitarbeiter von der Notwendigkeit der Veränderungen zu überzeugen und diese zu motivieren. Emotionale Verbundenheit mit dem Unternehmen als Garant für Engagement und Leistung. Ein solches persönliches Engagement ist gerade in Zeiten tief greifender Wandelprozesse besonders erforderlich.

Erfolgreiches Veränderungsmanagement braucht deshalb ein Instrument, das verlässlich zeigt, wie hoch die Qualität der Bindung der Führungskräfte der mittleren Managementebene und damit deren freiwilliges Engagement ist. Mit dem Fragebogen für Führungskräfte steht Ihnen ein Instrument zur Verfügung, mit dessen Hilfe sie die Qualität der Bindung Ihres Managements erfassen und bewerten können. Das Instrument entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Universität Lüneburg und wird kontinuierlich weiter entwickelt.

Situation im Gesundheitswesen. Einrichtungen im Gesundheitswesen sowie Non-Profit Organisationen stehen unter einem zunehmenden Wettbewerbsdruck. Arbeitsprozesse müssen grundlegend überdacht und Strukturen neu entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer erhalten bzw. ausbauen zu können. Durch die Wandlungsprozesse verändert sich die Arbeitssituation von Mitarbeitern und Führungskräften immer stärker, wodurch die Bindung zwischen Mitarbeitern und Organisation gefährdet werden kann. Diese Wandlung kann bis zur Entfremdung zwischen den Mitarbeitern und der Organisation führen, wenn diese sich mit den Werten und Normen der „neuen“ Organisation nicht mehr identifizieren können. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht - basierend auf aktuellen Studien - die Annahmen zu den Bedingungsfaktoren und Effekten von affektivem Commitment.

 

 

Die komplette Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Der Artikel über die Studie in "Theorie und Praxis der sozialen Arbeit: Bindung von Führungskräften an die AWO", Nr. 3/2006 kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

 

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