von Andreas Gerhard

Eine empirische Untersuchung zur Darstellung des Ist- Kostenanteils der Pflege innerhalb einer G-DRG

Im jährlich neu angepassten G-DRG System hängt die Erlössumme fast ausschließlich von der medizinischen Indikation ab. Da die Pflegeleistungen erheblichen Einfluss auf die Kosten pro Fall haben, ist es wichtig diesen Pflegeaufwand zu kennen. 

Für die Disziplinen Medizincontrolling und Pflegecontrolling stellt sich die Frage wie die Kosten- Inhomogenität im neuen Fallpauschalensystem abgebildet werden kann. Die Methode einer Ist- Zeit Messung erlaubt am Beispiel der G-DRG B70A (Appoplex mit schwerer oder komplizierender Prozedur) die Beantwortung dieser Frage aus wirtschaftlich- pflegerischer Perspektive.

Die in dieser Studie zentralen Fragen sind:

  • Welchen Ist- Kostenanteil innerhalb der DRG B70A hat die Pflege?

  • Welche Streuungen weisen die indikationsbezogenen Pflegeleistungen auf? 

Die wissenschaftliche Beantwortung dieser Kernfragen war Gegenstand einer empirischen Untersuchung, die von Oktober 2001 bis November 2002 im Kreiskrankenhaus Siegen von der Forschungsgruppe Metrik in Zusammenarbeit mit der KFH Mainz durchgeführt wurde. 

Insgesamt wurden hierzu die fallbezogenen Pflegeleistungen auf mehreren Normalstationen mit einem Zeiterfassungssystem (Diagnosebezogene Tätigkeits- Analyse [DTA]) erfasst. Der direkte und indirekte Pflegeaufwand von 25 Behandlungsfällen der G-DRG „B70A“ (Appoplex mit schwerer oder komplizierender Prozedur) wurde erstmals gemessen. 

Die Arbeit kann als PDF - Datei heruntergeladen werden.

 

 

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